Speicher bringen erneuerbare Energie in die Dunkelflaute.

Speicher überbrücken Dunkelflauten, indem sie zuvor eingespeicherte erneuerbare Energie genau dann liefern, wenn Wind und Sonne weniger Strom liefern. Knappheitssignale am Strommarkt setzen dabei gezielte Anreize: Speicher reagieren auf hohe Preise und stellen Leistung zur Verfügung, wenn sie gebraucht wird. Sie wirken so automatisch systemstabilisierend. Die Ausspeicherdauer kann einige Stunden, Tage oder Wochen anhalten, je nach Speichertyp. Auch Wärmespeicher werden eine wichtige Rolle spielen, da sie den Stromverbrauch zur Wärmeerzeugung während einer Dunkelflaute erheblich reduzieren.
In der Regel denken wir bei Stromspeichern an Pump- und Batteriespeicher. Die Pumpspeicherkapazitäten in Deutschland stagnieren seit Jahren, schlicht da die geologischen Gegebenheiten begrenzt sind. Batteriespeicher hingegen werden gerade in Form von Großspeichern sowie Heimspeichern massiv zugebaut. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass gelagerte Fuels wie Biogas, Kohle und Erdgas ebenfalls als Speicher verstanden werden sollten.
Mehr Informationen zu den verschiedenen Speichern
Welche Speichertechnologien gibt es und wie werden sie eingesetzt?

Wie wirken sich E-Autos-Akkus & Heimspeicher auf Dunkelflauten aus?
Die Einbindung von E-Autos und ihren Batterien sowie Heimspeichern kann die Beherrschbarkeit von Dunkelflauten signifikant verbessern. Zum ersten Januar 2025 waren in Deutschland 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen. 2025 sind nochmal 545.000 Fahrzeuge hinzugekommen, sodass etwa 2,2 Millionen Elektroautos (Stand Januar 2026) hierzulande unterwegs sind. Das entspricht einer Speicherkapazität von weit über 1.000 Gigawattstunden (GWh).
Heimspeicher stellen laut Marktstammdatenregister 18,3 GWh der gesamten Batteriespeicherkapazität Deutschlands dar (Stand Juni 2025).
Heimspeicher und Elektroauto-Akkus stellen relevante Systemgrößen dar und müssen bei Konzepten für die Abdeckung der Residuallast unbedingt mit einbezogen werden. Haushalte können mit diesen Lösungen ihren Strombezug aus dem Netz deutlich verringern und/oder ihre Speicher systemdienlich bereitstellen. Im Jahr 2025 wurden die Einsatzbedingungen für Batteriespeicher an Prosumer-Anlagen und an Solar- und Windparks deutlich verbessert. Ab dem Jahr 2026 werden diese Speicher im Rahmen der Direktvermarktung ihren Systemnutzen besser entfalten können, wenn Netzbetreiber die Betriebsweise nicht zu stark einschränken.
Mittlerweile ist die Kapazität an stationären Batteriespeichersystemen (Großspeichern) schon deutlich größer als die knapp 3 GWh aus dem Jahr 2024. Perspektivisch könnten wir in Deutschland laut einer Studie von Frontier Economics 2030 eine Großspeicher-Kapazität von 57 GWh haben. Der Vorteil: Großspeicher sind direkt voll in den Strommarkt integriert und besonders günstig.

Safely through the dark doldrums: the two-page guide
The fact paper "Dark doldrums" shows on two pages how dark doldrums can be overcome today, tomorrow and the day after tomorrow. Which fuels will we use? Which technologies will be used? How will battery storage help? How will biogas develop over the next few years? We have summarised the most important points on this website for you.




